Im Prinzip ist an E-Autos "eigentlich" nichts mehr zu Warten. Fehlerauslesen, Sichtkontrolle und gut ist's.
Deshalb haben sich die Konzerne (nicht nur Opel) neue Einnahmemöglichkeiten einfallen lassen und dann kostet der Wechsel des Pollenfilters (ca. 10 Euro als Ersatzteil im Handel) schnell mal über 100 Euro. Der Tausch ist in etwa so kompliziert, wie der Einsatz eines Papiertaschentuchs.
Bremsen nach 12.500 Kilometern Laufleistung zu erneuern und dem Kunden dafür über 700 Euro abzunehmen, ist in meinen Augen an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Die Bremsen sind DANN fällig, wenn sie auf dem Prüfstand die geforderten Werte nicht mehr bringen. Einfach zur nächsten Prüfstelle fahren und ne Hauptuntersuchung durchführen lassen, wenn man den Verdacht hat, da sei was nicht in Ordnung.
Ich finde die Gesamtrechnung von über 1.000 Euro bei einem vom Opel-Händler gekauften zweijährigen Fahrzeug mit so niedriger Laufleistung eine einzige Unverschämtheit und wenn ich solche Berichte lese, dann frage ich mich, ob die Entscheidung für ein junges E-Auto richtig war oder ich nicht hätte auch weiterhin alte Verbrenner fahren sollen, die keinen Wertverlust mehr haben und sich mit ein paar wenigen Hundert Euro im Jahr für Wartung, Pflege und Reparatur zufrieden geben.
Oliver