Der Golf 1 war mein erstes Auto. Klar war der kleiner, vor allem schmaler.
Beiträge von muensterlaender
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Ich bin 1,74 und wir fahren 2 x im Monat mit 4 Erwachsenen (alle so meine Größe) auf Veranstaltungen, funktioniert einwandfrei und vor allem super günstig.
Und dein 10-Jähriger hat hinter dir keinen Platz? Geschichten aus dem Paulaner-Garten?
Durch die Sitzschale trat er gegen meine Rückenlehne. Als Erwachsener kann man die Füße unter den Fahrersitz stellen. Mein Sohn wollte hinten nicht mehr sitzen, und der Grund war plausibel.
Ich habe unterschätzt, wie klein das Auto wirklich ist. Wer ein BEV hat und zu Hause für gut 20 ct/kWh laden kann, der nutzt das Auto, wo immer es geht. Und dann netvt es, wenn es mit zwei Kindern ohne Gepäck zu klein ist.
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Aus der Phase mit dem Drehmoment bin ich seit fünfundzwanzig Jahren raus...
Ich mit 60 + wieder drin. Den Elroq fahre ich fast nur im Sportmodus und das Fahrwerk auf härtester Stufe. Ein bisschen Spaß muss sein.
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Ich weiß ja nicht, was muensterlaender seinem Corsa so antat...
Meiner hat jetzt nach fünf Jahren die 80000km geknackt, hat immer noch die Originalreifen drauf (fairerweise muß ich erwähnen, daß im Winter halt Winterreifen zum Einsatz kommen, aber auch da der erste Satz).
SoH liegt irgendwo zwischen 97 und 98%.
Die Kiste WAR ursprünglich als Zweitwagen geplant, inzwischen kommt der B-Zafira (EZ 2010) nur noch zum Einsatz, wenn mehr als fünf Personen und/oder viel/sperrriges Gepäck zu befördern ist/sind.
Ich kann mein Anwendungsprofil ebenso allgemeingültig darstellen wie Du Deins:
Der Corsa ist als Hauptfahrzeug absolut geeignet, auch für gelegentliche Langstrecken.
Den Sportmodus habe ich nur zum Überholen auf der Landstraße genutzt. Aber im Stadtverkehr habe ich die Sprintfähigkeit gerne genutzt, und dann habe ich oft nicht an die nasse Straße gedacht und die Räder drehten durch. Genau das idt doch der große Vorteil beim BEV: Kleine Lücken im Verkehr nutzen. Autobahn mit 105 km/h, weil sonst die Reichweite unter 150 km lag (20 -80 %). Geladen zu gut 90 % mit 11 kW bis 80 % SOC, oft aber jede Nacht.
Obwohl ich mit 1,75 nicht der Größte bin, fehlte meinem 10 Jahre alten Sohn hinter mir Beinfreiheit. Da ist das mit der Langstrecke vorbei. Wegen der fehlenden Reichweite ging das eh nicht. Wer will schon alle 90 Minuten eine Pause machen. Das geht mit Familie einfach nicht.
Der Corsa war als Pendlerauto geplant, lief so aber nur ein Jahr. Dann Außendienst im Ruhrgebiet mit 40 km Anreise. Da musste ich ab und an nachladen. Seit knapp zwei Jahren selbstständig mit spontanen Fahrten. Ja, es ginge, wenn ich jeden Abend das Auto anstecken würde. Aber es war irgendwann nervig, vor allem ohne Ladebegrenzung. Jeden Abend ausrechnen, wieviel zu laden ist.
Heute wird nachts bis 70 % geladen, wenn der SOC unter 40 % ist und fertig, es sei denn, es ist eine längere Fahrt geplant. Das ist für mich E-Autofahren. Mit dem Corsa habe ich mich wie ein early adopter gefühlt.
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Den ID Polo kannst du in die Tonne hauen...die Technik mag neuer sein, dafür zahlst du aber einen erheblichen VW-Aufpreis. Mit brauchbaren Akku legst du locker nicht Mal 5 bis 6 Tausend Euro auf den Corsa drauf (wahrscheinlich auch den G). ID-Polo in Vollausstattung liegt dann wahrscheinlich bei 45K und die Kiste bietet soviele nutzlose Spielereien, die ich nicht gewillt wäre zu zahlen.
Der Epiq könnte näher am Corsa-Endpreis liegen.
Wenn der G mit moderner Software kommt (Leapmotor), dann wird der Abstand kleiner. Zumal ich auch sagen muss, dass unser 2021er Corsa-e eine wesentlich bessere Materialanmutung hat als einiges aus dem MEB-Kasten!
Wenn man neben dem Elroq noch andere Wagen anschaut, dann gibt's für 37K auch einen Mazda 6e neu und bei der Innenraumanmutung packen die Europäer mal sowas von ein! Aber auch dort ist die Software noch nicht so alltagstauglich...
Schon traurig, dass Stellantis die Software nicht hinbekommt. Das Grundproblem sind die vielen Komponenten mit eigener Software. Da sind Tesla und Rivian führend. In 10 Jahren sind wir auch so weit oder nicht mehr im Markt. Software hat beim BEV einen ganz anderen Stellenwert als beim Verbrenner.
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Der Skoda Epiq 55 wird max. 133 kW liefern, im Schnitt dann ca. 85 kW. Kleinere Akkugrößen sind entsprechend dann langsamer als ein Corsa. Auch da schlägt sich der 7 Jahre alte Corsa immer noch top.
Die 85 kW habe ich beim Corsa kaum geschafft, und ab 50 % SOC waren es nur noch 50 kW, also absolut nichts für längere Strecken.
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Alles andere wäre ja unlogisch, da der Corsa e mittlerweile ja doch ein paar Jahre drauf hat. Fair wäre der Vergleich zum künftigen G, und nicht zum F.
Hilf mir mal auf die Sprünge: war es nicht Skoda mit dem Elroq, wo die Ladeleistung gedrosselt wurde? Und neutrale Messwerte sagen 91,6kW für 10-80%. Und das war vor der Absenkung. Fährst du nun also nur Zweitwägen? Seltsamerweise schafft der Grandland mehr… fairerweise sei gesagt, dass der gezeigte Elroq 5kWh mehr Batterie hat.
In der Praxis ist es aber egal, ob ich 34 Minuten oder 38 Minuten beim 10-80% Hub stehe. Nuancen.
Ich habe noch den Akku mit 175 kW Peak bekommen. Die hält er auffallend lange. Beim Corsa habe ich nur 85 kW Peak geschafft.
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Deshalb rechne ich damit, dass die vergleichbaren Polo/Epic deutlich bessere Verkaufszahlen erreichen als der Corsa.
Da wir eh ein größeres Auto mit mehr Reichweite brauchten und Stellantis leider nur kleine Akkus mit schlechter Ladeperformance anbieten, blieben nur noch VAG oder die Koreaner übrig. Hier ist heute für ein Erstauto das Minimum 100 kWh im Durchschnitt. Alles darunter sind Zweitwagen für die Stadt, mehr nicht.
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das schwammige Rumgeschaukel nennst du "hart" ?

Meiner hat seit letztem Jahr Eibach und Bilstein, jetzt is er straff, aber sicher nicht hart

Das E-Fahrwerk fand ich als angenehm straff, aber ich mag es eher hart, weil ich Kurvenneigung gar nicht mag. Das Problem war nur die unzureichende Traktion der Vorderachse beim Beschleunigen auf nasser Fahrbahn.
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wieviel kostet der Elroq in gehobener Ausstattung?
Da müsste man wohl eher einen Astra gegen den Elroq vergleichen und da würde es vermutlich besser aussehen.Man sollte dann andere Fahrzeuge gleichen Entwicklungsalters und aus der gleichen Klasse mit dem Astra vergleichen.
Prinzipiell wäre auch mal abzuwarten, was der neue Corsa alles hat bzw. kann.
Vieles ist serienmäßig, was beim Corsa aufpreispflichtig ist. Da liegen vielleicht 5.000 € dazwischen. Dafür bekomme ich ein reines E-Auto und keinen Kompromiss zwischen E-Auto und Verbrenner, und vor allem eine zeitgemäße Software und ein besseres Fahrwerk.
Der neue Polo/Epic liegt dann in der Preisklasse des Corsas, bietet aber eine absolut ausgereifte Software. Hier sehe ich den größten Nachteil bei Stellantis insgesamt und war für mich ausschlaggebend für den Wechsel zum VAG-Konzern.