Beiträge von muensterlaender

    Wie soll ein Fahrzeug ohne OTA Funktion auch welche bekommen? Äpfel und Birnen vergleichen ;) . Du hast jedes Jahr eine neue Version für dein Infotainment bekommen, old school per USB.

    Ich glaube 2022 hatte VAG auch noch die glorreiche 3er Version, da kam auch genau nichts (jedenfalls nichts großes).

    Software und VAG ist auch ein Thema für sich, wie oft die schon neue Versionen haben und die ältere Hardware schaut in die Röhre. Das ist genau das gleiche Thema wie bei Stellantis.

    Ich denke das Thema wird bei Opel erst gelöst, wenn sie auf LeapOS aufbauen. Dazu noch ein paar sinnvolle Knöpfe ins Cockpit und das Ding ist wieder auf der Höhe.

    Die OTA-Funktion erwarte ich aber bei einem Baujahr ab 2020. Das funktioniert ja auch bei einem Smartphone. VW hat die 3.x-Software bis auf 3.8 hochentwickelt, aber da soll jetzt Schluss sein wegen der Kompabilität zu den Steuergeräten.


    Wie wichtig Software ist, lernt man beim ersten E-Auto. Das funktioniert ja in vielen Bereichen anders als ein ICE.

    Sicher ist bei Chinesen auch nicht alles Gold was glänzt, ich musste gestern im B05 auch die Innenraumüberwachung der Alarmanlage ausschalten, da sonst die Alarmanlage nach dem Abschließen an geht (durch die noch aktive Lüftung), aber die Bugs werden über ein OTA (Over-The-Air) und nicht über ein VAG-OTA (Over-The-Autohaus) gefixt.

    Das kann ich von Škoda nicht bestätigen. Zwei OTA in einem Jahr liefen problemlos und ohne Eingreifen eines Autohauses. Beim Corsa gab es innerhalb von drei Jahren kein OTA. Wer ein vollwertiges E-Auto nutzt, der braucht eine funktionierende Konnektivität, schnelles DC-Laden im Sinne von kurze Ladezeit/100 km Reichweite, Ladebegrenzung des Autos und eine Akkuvorkonditionierung. Hier fehlt es bei Stellantis vor allem bei der Ladezeit.

    Richtig, haben wir aber nicht drauf geachtet. Das ist für uns jetzt auch nicht weiter schlimm, wir nutzen ihn eh nur im Alltagsbetrieb.
    Ich habe diesbezüglich auch nur mein Befremden ausgedrückt, weil ich es von anderen Fahrzeugen anderes kenne und somit gar nicht in Frage gestellt habe.

    Als ich meinen 2022 gekauft habe, hatte ich vorher einige Testberichte auf Youtube gesehen. Diese fehlende Einstellung wurde nie erwähnt. Die hatte ich aber erwartet. Da ich viel mit PV-Überschuss lade, war das immer ätzend.


    Für mich als ehemaliger Softwareentwickler ein nogo. Ich war froh, als das Leasing vorbei war und habe das Auto schon Wochen vorher zurückgegeben. Die Vorfreude auf ein besseres E-Auto war zu groß und ich wollte nicht noch eine Inspektion bezahlen.

    Geht schon, nur eben langsam. Wenn man z.B. den ganzen Tag in der Stadt bummelt und an AC lädt, kann man schon sinnvolle Mengen nachladen.


    Nach ein paar Monaten mit dem 1-phasigen an der heimischen Wallbox kann ich auch sagen, dass die Ladegeschwindigkeit für mich völlig ausreicht. Von 20% auf 80% dauert es ca. 9 Stunden, was erstmal lang klingt aber, wenn der Wagen die ganze Nacht auf seinem Platz steht, überhaupt kein Problem ist. Wenn ich ihn da um 20:00 Uhr abstelle und einstecke, kann ich um 5:00 Uhr schon wieder mit gut gefülltem Akku los bzw. bin wenig später bei 100%.

    Bedenke, dass die Ladeverluste bei den niedrigen Ladeströmen sehr groß sind.

    Ich bin 1,74 und wir fahren 2 x im Monat mit 4 Erwachsenen (alle so meine Größe) auf Veranstaltungen, funktioniert einwandfrei und vor allem super günstig.


    Und dein 10-Jähriger hat hinter dir keinen Platz? Geschichten aus dem Paulaner-Garten?

    Durch die Sitzschale trat er gegen meine Rückenlehne. Als Erwachsener kann man die Füße unter den Fahrersitz stellen. Mein Sohn wollte hinten nicht mehr sitzen, und der Grund war plausibel.


    Ich habe unterschätzt, wie klein das Auto wirklich ist. Wer ein BEV hat und zu Hause für gut 20 ct/kWh laden kann, der nutzt das Auto, wo immer es geht. Und dann netvt es, wenn es mit zwei Kindern ohne Gepäck zu klein ist.

    Den Sportmodus habe ich nur zum Überholen auf der Landstraße genutzt. Aber im Stadtverkehr habe ich die Sprintfähigkeit gerne genutzt, und dann habe ich oft nicht an die nasse Straße gedacht und die Räder drehten durch. Genau das idt doch der große Vorteil beim BEV: Kleine Lücken im Verkehr nutzen. Autobahn mit 105 km/h, weil sonst die Reichweite unter 150 km lag (20 -80 %). Geladen zu gut 90 % mit 11 kW bis 80 % SOC, oft aber jede Nacht.


    Obwohl ich mit 1,75 nicht der Größte bin, fehlte meinem 10 Jahre alten Sohn hinter mir Beinfreiheit. Da ist das mit der Langstrecke vorbei. Wegen der fehlenden Reichweite ging das eh nicht. Wer will schon alle 90 Minuten eine Pause machen. Das geht mit Familie einfach nicht.


    Der Corsa war als Pendlerauto geplant, lief so aber nur ein Jahr. Dann Außendienst im Ruhrgebiet mit 40 km Anreise. Da musste ich ab und an nachladen. Seit knapp zwei Jahren selbstständig mit spontanen Fahrten. Ja, es ginge, wenn ich jeden Abend das Auto anstecken würde. Aber es war irgendwann nervig, vor allem ohne Ladebegrenzung. Jeden Abend ausrechnen, wieviel zu laden ist.


    Heute wird nachts bis 70 % geladen, wenn der SOC unter 40 % ist und fertig, es sei denn, es ist eine längere Fahrt geplant. Das ist für mich E-Autofahren. Mit dem Corsa habe ich mich wie ein early adopter gefühlt.