Ich weiß ja nicht, was muensterlaender seinem Corsa so antat...
Meiner hat jetzt nach fünf Jahren die 80000km geknackt, hat immer noch die Originalreifen drauf (fairerweise muß ich erwähnen, daß im Winter halt Winterreifen zum Einsatz kommen, aber auch da der erste Satz).
SoH liegt irgendwo zwischen 97 und 98%.
Die Kiste WAR ursprünglich als Zweitwagen geplant, inzwischen kommt der B-Zafira (EZ 2010) nur noch zum Einsatz, wenn mehr als fünf Personen und/oder viel/sperrriges Gepäck zu befördern ist/sind.
Ich kann mein Anwendungsprofil ebenso allgemeingültig darstellen wie Du Deins:
Der Corsa ist als Hauptfahrzeug absolut geeignet, auch für gelegentliche Langstrecken.
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Den Sportmodus habe ich nur zum Überholen auf der Landstraße genutzt. Aber im Stadtverkehr habe ich die Sprintfähigkeit gerne genutzt, und dann habe ich oft nicht an die nasse Straße gedacht und die Räder drehten durch. Genau das idt doch der große Vorteil beim BEV: Kleine Lücken im Verkehr nutzen. Autobahn mit 105 km/h, weil sonst die Reichweite unter 150 km lag (20 -80 %). Geladen zu gut 90 % mit 11 kW bis 80 % SOC, oft aber jede Nacht.
Obwohl ich mit 1,75 nicht der Größte bin, fehlte meinem 10 Jahre alten Sohn hinter mir Beinfreiheit. Da ist das mit der Langstrecke vorbei. Wegen der fehlenden Reichweite ging das eh nicht. Wer will schon alle 90 Minuten eine Pause machen. Das geht mit Familie einfach nicht.
Der Corsa war als Pendlerauto geplant, lief so aber nur ein Jahr. Dann Außendienst im Ruhrgebiet mit 40 km Anreise. Da musste ich ab und an nachladen. Seit knapp zwei Jahren selbstständig mit spontanen Fahrten. Ja, es ginge, wenn ich jeden Abend das Auto anstecken würde. Aber es war irgendwann nervig, vor allem ohne Ladebegrenzung. Jeden Abend ausrechnen, wieviel zu laden ist.
Heute wird nachts bis 70 % geladen, wenn der SOC unter 40 % ist und fertig, es sei denn, es ist eine längere Fahrt geplant. Das ist für mich E-Autofahren. Mit dem Corsa habe ich mich wie ein early adopter gefühlt.