Rein rechnerisch…. Ja. Voraussetzung ist dafür jedoch, daß die Reserve des Akkus komplett am oberen Rand liegt.
Beiträge von Insigma
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Ja, aber die Vorklimatisierung läßt sich ohne Zugriff durch den Server nicht aktivieren, und der Startzeitpunkt des verzögerten Ladens nicht umstellen.
Also… meiner fährt auch ohne… 😅
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Ohne das APP-Gedöns ist das Auto selbst aber sehr gut, macht Spaß und läuft einfach.
Und das ist wiederum das Gute am Opel: er fährt auch ohne.
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Das ist korrekt. Der Corsa hat (leider) keinen 1-Pedal-Modus.
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Beifahrer haben die Finger von Steuergeräten zu lassen. Ich werd sogar fuchtig, wenn ans Radio gegangen wird. Einzig Sitz (vom Beifahrer) und Fenster (Beifahrer) ist erlaubt 😉
Aber da wirds nun OT
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Zunächst, frage ich mich, welcher Verantwortungslose Mensch, dies machen sollte?!
Zum anderen, ja, ich denke schon das dies möglich sein sollte.
Ich, aber ich bin da nicht der Beifahrer 🤣
Warum? Weil Opel keine Segelstellung kennt. Und mit N kann man das imitieren. Oder aber zum freibremsen.
Zur Frage: ja, das geht. Solange, wie das Fahrzeug sich in Fahrtrichtung bewegt. Auf N und dann stoppen, erfordert eine Bremsbetätigung zum erneuten D-Schalten.
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Mein Corsa ist 5 1/2 Jahre alt, hat 50.000 km runter.
Soll ich denn verkaufen? und dann 13.000 für einen gebrauchtes e-Auto hinlegen? Macht keinen Sinn.
Natürlich nicht, das wäre ja saudoof. Meine Mutter ist 77, fährt einen Corsa 2000er Edition, und der werd ich auch kein Elektroauto an die Backe schmieren für ihre 2000km im Jahr.
Es geht halt darum, das, wenn man neu kauft (und damit meine ich Neuwägen), man Verbrenner vermeiden sollte. Bereits produzierte Verbrenner zu entsorgen ist ökologischer Bullshit. Wir müssen erstmal dafür sorgen, das der Anteil an neu produzierten BEV auf 100% steigt. Erst danach kann man anfangen, sich um die Gebrauchten Verbrenner zu kümmern, wobei das sich natürlicherweise rauswächst. Und da reden wir von einer Zeitspanne von locker 30 Jahren….!
Wir haben in 15 Jahren eine für locker die 4-fache Menge an existierenden BEVs ausgelegte Infrastruktur hingestellt. Sie ist bei weitem noch nicht fertig, und ungleich verteilt. Wie wird die in 10 Jahren ausschauen, wenn das Tempo wie jetzt weiter ansteigt?
Fahre deinen Corsa, bis er aufgibt. Und auch danach kannst du gerne einen gebrauchten Verbrenner vom Markt nehmen - sofern du es dir dann noch leisten willst. Denn ich denke, das wir dank unseres „besten US-Präsidenten ever“ demnächst einen Kipppunkt in Sachen Elektromobilität erreichen werden.
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*** Rechenfehler *** vergesst das mal 😅
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Und schon haben die Rattenfänger ein weiteres Opfer gefunden. Aber was soll ich „Gutmensch“ (wink an die Blaunen) auch schon wissen.
Hier die Antwort eines Deepsearches in ChatGPT zur Frage, ob die Behauptungen der o.g. Seite belegbar sind
Zitat von ChatgptAlles anzeigenJa — aber nur teilweise.
Der technische Kern ist belegbar: Start-Stopp erhöht die Zahl der Startvorgänge; beim Wiederanlauf ist die Gleitlager-Schmierung kurzfristig nicht voll hydrodynamisch, sondern im Grenz-/Mischreibungsbereich. Das ist ein realer tribologischer Belastungsfall. Eine Fachübersicht zu Start-Stopp-Lagertribologie beschreibt genau dieses Problem: Beim Start ist die Drehzahl zunächst zu niedrig, um sofort einen vollständigen hydrodynamischen Ölfilm aufzubauen; Start-Stopp führt deshalb zu zusätzlichen Last- und Schmiertransienten an Lagern, Kurbeltrieb usw. (ScienceDirect) Auch Untersuchungen zu polymerbeschichteten Lagern bestätigen, dass Start-Stopp die Grenz- und Mischreibungsanteile in hoch belasteten Motorbereichen deutlich erhöht; polymerbeschichtete Lager schneiden dabei besser ab als konventionelle Lager, sind aber trotzdem Gegenstand von Verschleißuntersuchungen. (Semantic Scholar)
Nicht sauber belegt sind dagegen die starken Schlussfolgerungen der MIK-Seite: „langfristig den Motor ruinieren“, „größter Feind der Motorlebensdauer“, „Motor altert im Zeitraffer“ und „Lagerschaden nur noch eine Frage der Zeit“. Diese Aussagen stehen dort zwar sehr prominent, aber die Seite liefert dafür keine nachvollziehbare Studie, keine Datenbasis, keine Stichprobengröße und keinen Vergleich mit realen Serienfahrzeugen. (MIK Motoren GmbH)
Der angeführte 48-Stunden-Test ist besonders schwach belegt. Die Seite behauptet, ein Dieselmotor sei im Sekundentakt gestartet und gestoppt worden; nach 48 Stunden, angeblich etwa einem Jahr Start-Stopp-Betrieb, hätten Standardlager und auch Polymerlager sichtbaren Verschleiß gezeigt. (MIK Motoren GmbH) Ohne Angaben zu Motortyp, Öltemperatur, Lastprofil, Öl, Lagerhersteller, Zykluszahl, Wiederholungen, Kontrollmotor und Messmethode ist das eher ein Demonstrationsversuch als ein belastbarer Beleg für typische Motorschäden im Alltagsbetrieb.
Die oft zitierte Aussage, rund 80 % des Motorverschleißes entstünden beim Start, ist in dieser Form ebenfalls problematisch. Sie kann als grobe Werkstatt-/Tribologie-Faustformel für Kaltstarts kursieren, wird im Artikel aber nicht belastbar referenziert. Vor allem sind Start-Stopp-Neustarts meist Warmstarts, denn Systeme arbeiten je nach Fahrzeug nicht oder eingeschränkt, wenn Batterie, Temperatur oder Betriebsbedingungen nicht passen; der ADAC nennt unter anderem schwache Batteriespannung und nicht erreichte Betriebstemperatur als Abschalt-Hinderungsgründe. (ADAC)
Die Aussage, Start-Stopp spare nur wenig Kraftstoff, ist zu pauschal. Der Nutzen hängt stark vom Fahrprofil ab. Die US-EPA nennt typischerweise etwa 4–5 % Verbrauchsvorteil, besonders bei Stop-and-go-Verkehr. (US EPA) Eine SAE/Oak-Ridge-Untersuchung fand je nach Testzyklus stark unterschiedliche Effekte, mit bis zu 7,27 % im FTP-Stadttest und 26,4 % im sehr leerlaufintensiven New-York-City-Cycle. (SAE Mobilus) Der ADAC spricht im Stadtverkehr von bis zu 15 %. (ADAC)
Auch die Empfehlung, Start-Stopp dauerhaft zu deaktivieren, ist nicht unproblematisch. Der ADAC warnt, dass dauerhaftes Abschalten per Dongle/App je nach Fahrzeug zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen und bei der HU wegen verschlechtertem Abgasverhalten auffallen kann. (ADAC) Außerdem weist der ADAC darauf hin, dass Starter und Starterbatterie bei Start-Stopp-Fahrzeugen konstruktiv auf höhere Anforderungen ausgelegt sind. (ADAC Presse)
Fazit:
Die MIK-Argumentation enthält einen wahren technischen Mechanismus: mehr Starts bedeuten mehr Mischreibungsphasen, und Lager/Öl/Starter/Batterie müssen dafür ausgelegt sein. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass Start-Stopp bei normalen Serienfahrzeugen regelmäßig Motoren ruiniert oder dass Deaktivieren immer wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Seite überzieht die belegbare Technik zu einer sehr starken Schadensbehauptung — plausibel als Risikoargument bei bestimmten Motoren, schlechtem Öl, Kurzstreckenbetrieb oder bereits grenzwertigem Öldruck, aber nicht allgemein bewiesen.
Also: immer fein weiter deaktivieren, kostet ja nur Geld 😉