Solange das nicht über den Anlasser gelöst ist, sehr ich da keine Probleme...
Start Stop Opel Corsa F - Funktionsweise - deaktivieren - ohne Funktion
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Es gibt da ja völlig unterschiedliche Meinungen dazu.
Zum Glück brauche ich mir beim e-Corsa da keine Gedanken mehr dazu machen
Unter den Befürworten habe ich jetzt auf die Schnelle allerdings keinen gefunden, der es definitiv ausschließt, dass die Start-Stopp-Automatik zumindest in geringem Maße schädlich für den Motor sein könnte. Dagegen klingt das hier ganz anders, kann ich mangels Kompetenz aber nicht bewerten:
https://www.mikmotoren.de/a/blog/start-stopp-automatik -
Natürlich will man im Blog gleich noch was verkaufen. Ich kenne Puretech Motoren mit aktiviertem S/S, die haben die 500k erreicht. Zudem gibt es so viele Sensoren die S/S bei jedem kleinen Furz deaktivieren, da ist Stellantis wesentlich konservativer als GM damals.
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Das S/S einen Einfluss auf den Motor hat, sollte klar sein, auch wenn dieser gehärtet wurden. Starts generell sind schädlich, wobei der Vergleich im Blog (1-2 vs mehrere 100) etwas realitätsfern ist; das schaffen vielleicht Taxifahrer. Noch einmal unterscheiden müsste man zwischen Warm- und Kaltstarts. Denn 2 Kaltstarts sind locker 10mal schädlicher als Warmstarts. Und der Film bricht nicht sofort zusammen - das ist schlicht Quark, selbst bei einem 0W20. Auch wenn es fast so aussieht, ist das ja kein Wasser 😉
Was im Grunde egal ist. Weil es nur ein weiteres Zeichen dafür ist, das der Verbrenner in unserer heutigen Zeit schlicht fertig hat. Natürlich haben die Motoren früher länger gehalten - man hat sich ja auch nicht um die Nebenwirkungen für die Umwelt gekümmert. Einen Opel Senator B (der Version mit dem Motor aus dem A) könntest du wohl heute noch fahren, weil er sich einen Schweissdreck darum kümmert, was ihm aus dem Auspuff purzelt/dampft. Das war Anfang der 80er, und da will man umwelttechnisch mit Sicherheit nicht mehr zurück.
Und wer mir jetzt kommen will mit „da kommt ja nur mehr CO2 raus“… nein, stimmt nicht, und (auf CO2 bezogen) die Dosis machts. Und wenn wir alle nicht langsam umdenken, sehe ich für die Jüngeren und unsere Kinder leider etwas schwarz.
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Trotzdem ist das der erste Griff, nach dem Motorstart. Solange die Großen nichts tun, schaffen es die kleinen Gutmenschen nicht, beziehungsweise nützt es nichts und ich quäle nicht mein Auto für nichts. Ist nur meine Meinung.
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Und schon haben die Rattenfänger ein weiteres Opfer gefunden. Aber was soll ich „Gutmensch“ (wink an die Blaunen) auch schon wissen.
Hier die Antwort eines Deepsearches in ChatGPT zur Frage, ob die Behauptungen der o.g. Seite belegbar sind
Zitat von ChatgptAlles anzeigenJa — aber nur teilweise.
Der technische Kern ist belegbar: Start-Stopp erhöht die Zahl der Startvorgänge; beim Wiederanlauf ist die Gleitlager-Schmierung kurzfristig nicht voll hydrodynamisch, sondern im Grenz-/Mischreibungsbereich. Das ist ein realer tribologischer Belastungsfall. Eine Fachübersicht zu Start-Stopp-Lagertribologie beschreibt genau dieses Problem: Beim Start ist die Drehzahl zunächst zu niedrig, um sofort einen vollständigen hydrodynamischen Ölfilm aufzubauen; Start-Stopp führt deshalb zu zusätzlichen Last- und Schmiertransienten an Lagern, Kurbeltrieb usw. (ScienceDirect) Auch Untersuchungen zu polymerbeschichteten Lagern bestätigen, dass Start-Stopp die Grenz- und Mischreibungsanteile in hoch belasteten Motorbereichen deutlich erhöht; polymerbeschichtete Lager schneiden dabei besser ab als konventionelle Lager, sind aber trotzdem Gegenstand von Verschleißuntersuchungen. (Semantic Scholar)
Nicht sauber belegt sind dagegen die starken Schlussfolgerungen der MIK-Seite: „langfristig den Motor ruinieren“, „größter Feind der Motorlebensdauer“, „Motor altert im Zeitraffer“ und „Lagerschaden nur noch eine Frage der Zeit“. Diese Aussagen stehen dort zwar sehr prominent, aber die Seite liefert dafür keine nachvollziehbare Studie, keine Datenbasis, keine Stichprobengröße und keinen Vergleich mit realen Serienfahrzeugen. (MIK Motoren GmbH)
Der angeführte 48-Stunden-Test ist besonders schwach belegt. Die Seite behauptet, ein Dieselmotor sei im Sekundentakt gestartet und gestoppt worden; nach 48 Stunden, angeblich etwa einem Jahr Start-Stopp-Betrieb, hätten Standardlager und auch Polymerlager sichtbaren Verschleiß gezeigt. (MIK Motoren GmbH) Ohne Angaben zu Motortyp, Öltemperatur, Lastprofil, Öl, Lagerhersteller, Zykluszahl, Wiederholungen, Kontrollmotor und Messmethode ist das eher ein Demonstrationsversuch als ein belastbarer Beleg für typische Motorschäden im Alltagsbetrieb.
Die oft zitierte Aussage, rund 80 % des Motorverschleißes entstünden beim Start, ist in dieser Form ebenfalls problematisch. Sie kann als grobe Werkstatt-/Tribologie-Faustformel für Kaltstarts kursieren, wird im Artikel aber nicht belastbar referenziert. Vor allem sind Start-Stopp-Neustarts meist Warmstarts, denn Systeme arbeiten je nach Fahrzeug nicht oder eingeschränkt, wenn Batterie, Temperatur oder Betriebsbedingungen nicht passen; der ADAC nennt unter anderem schwache Batteriespannung und nicht erreichte Betriebstemperatur als Abschalt-Hinderungsgründe. (ADAC)
Die Aussage, Start-Stopp spare nur wenig Kraftstoff, ist zu pauschal. Der Nutzen hängt stark vom Fahrprofil ab. Die US-EPA nennt typischerweise etwa 4–5 % Verbrauchsvorteil, besonders bei Stop-and-go-Verkehr. (US EPA) Eine SAE/Oak-Ridge-Untersuchung fand je nach Testzyklus stark unterschiedliche Effekte, mit bis zu 7,27 % im FTP-Stadttest und 26,4 % im sehr leerlaufintensiven New-York-City-Cycle. (SAE Mobilus) Der ADAC spricht im Stadtverkehr von bis zu 15 %. (ADAC)
Auch die Empfehlung, Start-Stopp dauerhaft zu deaktivieren, ist nicht unproblematisch. Der ADAC warnt, dass dauerhaftes Abschalten per Dongle/App je nach Fahrzeug zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen und bei der HU wegen verschlechtertem Abgasverhalten auffallen kann. (ADAC) Außerdem weist der ADAC darauf hin, dass Starter und Starterbatterie bei Start-Stopp-Fahrzeugen konstruktiv auf höhere Anforderungen ausgelegt sind. (ADAC Presse)
Fazit:
Die MIK-Argumentation enthält einen wahren technischen Mechanismus: mehr Starts bedeuten mehr Mischreibungsphasen, und Lager/Öl/Starter/Batterie müssen dafür ausgelegt sein. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass Start-Stopp bei normalen Serienfahrzeugen regelmäßig Motoren ruiniert oder dass Deaktivieren immer wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Seite überzieht die belegbare Technik zu einer sehr starken Schadensbehauptung — plausibel als Risikoargument bei bestimmten Motoren, schlechtem Öl, Kurzstreckenbetrieb oder bereits grenzwertigem Öldruck, aber nicht allgemein bewiesen.
Also: immer fein weiter deaktivieren, kostet ja nur Geld 😉
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Teilweise gebe ich dir recht. Kurzstrecke ist da aber sicher viel schädlicher!
Jetzt mal völlig ohne Gehirnassistenzsystem (Chat GPT) nur Erfahrung und etwas logisches denken. Ich habe einen 100PS (BJ.25) mit 12K Kilometer auf der Uhr gekauft. Wie in den Vorjahren beschrieben hat auch meiner ein Problem mit S/S. Mein Arbeitsweg sind 60Km einfach mit 85% Autobahn. Nach drei Wochen habe ich das nicht funktionierende S/S reklamiert weil der Adam meiner Frau (war 2,5 Jahre alt beim Kauf mit 25K Kilometer auf der Uhr.) das gleiche Problem hatte und wir nach 1,5 Jahren eine neue Batterie benötigt haben. Habe eine Varta Silver Dynamic "AGM" (das wird noch wichtig) eingebaut. Er ist jetzt 12 Jahre alt S/S funktioniert immer noch und weder die Batterie, der Motor noch der Startergenerator haben bis jetzt Schaden genommen. Also so schlimm wie gedacht kann es nicht sein! Das S/S ist für mich ein Warnsignal das die Batterie mal wieder mit einer Ladung gepflegt werden muss! Aber Achtung!!! Nur mit einem AGM geeigneten Ladegerät!
Kommen wir zurück zum Corsa. Der FOH hat zuerst die üblichen Sprüche abgelassen: "Das liegt am Fahrprofil" Mir war klar das dies nicht stimmt. Als der Ladezustand vom FOH gemessen wurde lag dieser bei 60% trotz 50 KM Autobahn einfach. Also wurde eine neue "EFB" Batterie verbaut (nach einem Jahr schon tot!!!) und ich sollte testen ob S/S jetzt geht. Der FOH wollte die ursprüngliche Batterie noch mal langsam laden ob sie die erforderliche Kapazität erreicht. Nach drei Tagen kam ein Anruf die Batterie ist kaputt und die neue bleibt im Fahrzeug. Hätte ich auch nicht anders akzeptiert denn wenn die Batterie im Fahrzeug die erforderliche Kapazität nicht erreicht ist sie kaputt! Sollte man meinen...
Nach dem Einbau der neuen Batterie ging plötzlich auch das Umgebungslicht beim Einsteigen... Was aber nach wie vor ein Problem war das z.B. das Radio ohne laufenden Motor nicht funktioniert hat! Also nach wie vor Batterieprobleme. Die Meldung im Display ist "ECO-Modus aktiviert". Hat nichts mit dem Fahrmodus zu tun. Also habe ich die Batterie mit einem "EFB" tauglichen Ladegerät geladen. AGM ist nicht gleich EFB und schon gar nicht eine alte Blei-Säure!!! Also Achtung nicht irgend ein Ladegerät verwenden! Siehe da das Radio geht auch ohne Zündung und der Motor geht jetzt plötzlich im Schubbetreib in den Leerlauf und das DKG / Automatik schaltet auch viel ruhiger. Wie kann das alles sein? Und warum wird die Batterie nicht richtig geladen??? Die Spannung war (alte Batterie) / ist (neue Batterie) gemessen 12,95 Volt ohne Motorlauf. Sollte also gut sein und ist es trotzdem nicht.
Beenden wir mal den Ausflug zur Batterie und kommen zurück zum S/S und den gesetzlichen Bedingungen. Das S/S ist Teil der Euroeinstufung und somit vorgeschrieben. Eine Taste zur Abschaltung ist trotzdem vorhanden. Zeitweise ist die Abschaltung erlaubt und auch sinnvoll. Eine permanente Abschaltung ist also nicht erlaubt und führt zum Verlust der Betriebserlaubnis. Wie verhält sich jetzt der neue Corsa rund um S/S bevor S/S aktiviert wird müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Eine davon muss die Umgebungstemperatur sein. Denn als ich bei der ganzen Testerei bei Minus 2 Grad S/S aus und gleich wieder eingeschaltet habe kam die Meldung das S/S deaktiviert ist wegen zu niedriger Temperatur. Der Motor war warm. Ganz sicher! Heizung hatte ich komplett aus. Das Gebläse auch. Komischerweise geht der Corsa aber auch kurz nach dem "Kaltstart" (wenn die Außentemperaturen hoch genug sind) wieder aus. Das ist nicht gut! Macht der Adam nicht! Was ist noch schlecht am S/S im Corsa? Wenn ich stehen bleibe und parke geht der Motor aus, soweit so gut. Sobald ich die Parkbremse aktivere geht der Motor wieder an. Wieso? Macht gar keinen Sinn! Denn ich mache ihn kurz danach wieder aus. Macht der Adam auch nicht, der bleibt aus und ich mache nur noch die Zündung aus. Also da waren die "GM" Opel besser als die "Stellantis"!
Wie nutze ich das S/S aufgrund der Erfahrungen: Wenn ich zur Arbeit fahre habe ich 4 Ampeln am Ende der Fahrt. Der Motor ist warm. Wenn ich sehe das die erste Ampel Rot wird oder gerade wurde lasse ich es aktiviert. Wenn ich von der Arbeit losfahre und der Motor kalt ist (unabhängig von der Außentemperatur) schalte ich es aus weil es keinen Sinn macht nach 800m an der ersten Ampel geht das Ding wieder aus. Das macht den Verbrauch nicht besser sondern schlechter. Die nächsten Drei sind nicht besser. Wenn grüne Welle ist muss ich nicht stehen bleiben. Wenn die Außentemperauren hoch sind macht die S/S auch kaum Sinn denn wenn die Klima Kühlung anfordert geht der Motor auch wieder an. Also ja, ich deaktiviere die S/S auch manchmal. Aber nicht Grundsätzlich. Das Problem sehe ich aber nicht im Motorverschleiß sondern in der unsinnigen Programmierung des S/S.
Es sind genug S/S Systeme bei allen Herstellern unterwegs. Das sind nicht nur ein paar, sondern richtig viele! Wenn es Motorprobleme geben würde müssten sie mittlerweile zuhauf auftreten! Tun sie aber nicht. Auch bei unserem 12 Jahre alten Adam nicht. Trotzdem bleibt es jedem selbst überlassen wie er es handhabt.

Nochmal kurz zurück zur Batterie die nicht richtig geladen wird. Wie ich lernen durfte gibt es für S/S Systeme EFB Batterien (billige Variante) und AGM Batterien (teure Variante). Im Zuge der Euro 6 (und höher) Zulassungen hat man dem Startergenerator (gibt es seit S/S) eine Ladeelektronik verpasst. Diese kontrolliert der Fahrzustand und entscheidet ob die Batterie geladen wird oder nicht. Unfassbar ist aber offensichtlich so. Also der nächste Schritt ist dann folgender: Nochmal zum FOH und fragen ob es für das IBS ein Softwareupdate gibt oder überprüfen ob das Teil in Ordnung ist. Wenn nein ob sie mir die Elektronik von EFB auf AGM Batterie umstellen können. Von EFB (billig) auf AGM (teuer) soll funktionieren. Anders herum nicht. Die AGM Batterie benötigt eine andere Ladestrategie weil sie den Strom leichter aufnimmt. Das wäre die letzte Lösung. Denn die Garantie deckt keine AGM Batterie (die sind viel Standfester) ab. Nur 1:1 Tausch EFB. Dann kommt wie beim Adam eine AGM rein und gut ist es.
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EFB auf AGM muss codiert werden, macht vielleicht der FOH; wenn er Bock hat.